Wat is’n dat hier?

Hier geht es um das Bloggen. Bloggen über Widerstand, Nachrichten und Hoffnung.

Die FluxStelle

Die FluxStelle soll ein Sammelsurium werden.
Einerseits soll auf interessante und wenig beachtete Nachrichten aus aller Welt kurz und bündig aufmerksam gemacht werden und andererseits wird das eine oder andere Thema hoffentlich in einer umfassenderen Form aufgearbeitet und über längere Zeit verfolgt werden.
Als Mittel sollen sowohl reine Texte als auch Videos, Interviews und wer weiß was noch alles für Medien genutzt werden. Mal sehen was so geht.

Die Idee

Inhaltlich will diese Seite zwei Geschichten erzählen.
Die eine Geschichte erzählt davon, wie unsere Welt aufgebaut und organisiert ist und warum sie geworden ist wie sie ist. Die Menschheit scheint auf verschiedenen Ebenen und aus verschiedenen Gründen vor den größten Herausforderungen ihrer Geschichte zu stehen. Klimaerwärmung, Verschmutzung, Überfischung der Ozeane, ein Artensterben ungeahnten Ausmaßes und die Erschöpfung unserer Ressourcen sind da zu nennen. Ein Wirtschaftssystem das unbegrenztes Wachstum in einer begrenzten Welt einfordert. Ein System das immerzu durch seine eigene Instabilität zu zerreißen droht und dessen Bestand nur mit gewaltigen Umverteilungen, von Arm nach Reich und von Süden nach Norden, aufrecht erhalten werden kann. Hinzu kommt die, nicht ganz so neue, Vereinsamung der Menschen. Alleine und verängstigt sehen sich so viele einer Welt gegenüber, in der sie umgeben sind von Anderen, die ihnen feindlich gesinnt zu sein scheinen. Eine Welt in der ihnen jeder andere Mensch gefährlich werden kann und in der darum Egoismus als die Tugend schlechthin erscheint. Wir stehen auch vor einer gewaltigen Krise der Demokratien „westlicher Prägung“. Von Spanien bis Griechenland glauben immer weniger, dass das System in dem wir leben als Demokratie bezeichnet werden kann. Sie glauben nicht, dass irgendwer sie tatsächlich repräsentiert und haben höchstens noch Spott und Hohn für die Repräsentanten dieses für sie so nutzlosen Systems übrig. Und was macht der Staat? Der wehrt sich mit massiver Überwachung seiner Bürger, mit einer immer weiter gehenden Ausweitung der Befugnisse der Polizei und immer strikteren Einschränkungen der Freiheiten seiner Untertanen. Das Militär wird immer mehr zur Polizei, die Polizei immer mehr zum Militär und Kriegseinsätze werden zu humanitären Interventionen im Rahmen des neuen gerechten Krieges, der, wie die globale Wirtschaft, keine Grenzen und keine zeitlichen Beschränkungen mehr anerkennt.
An allen Ecken brennt es und wir wollen versuchen Licht in dieses Wirrwarr der Probleme zu bringen.

Die zweite Geschichte, die erzählt werden wird, will dann die Frage stellen: Wo bleibt die Feuerwehr, die den globalen Brandt endlich löscht? Wir wollen zeigen, wie viele Menschen sich bereits jetzt und schon zu allen Zeiten mutig und entschlossen an der Veränderung dieser Welt beteiligt haben und beteiligen. Wir werden zeigen, wie sich diese Menschen die Zukunft vorstellen, welche Mittel ihnen legitim erscheinen um ihre Ziele zu erreichen und welchen Hindernissen sie sich gegenüber sehen. Von Wissenschaftlern die seit Jahren versuchen auf die Probleme der Umweltzerstörung und Umweltbeeinflussung durch die Menschheit aufmerksam zu machen, von Gemeinden die ihre eigene, autarke Stromversorgung aufbauen, von Menschen die zusammenkommen um sich einfach gegenseitig zu unterstützen und füreinander da zu sein, von Gruppen welche die öffentlichen Plätze und eine bezahlbare Stadt zurückerobern wollen und von Protesten gegen Militarisierung und gegen tödliche Grenzsysteme. Gelebter Widerstand und gelebte Alternativen und deren Protagonisten sollen im Fokus dieser zweiten Geschichte stehen. Nicht zuletzt wäre es schön wenn diese Seite Ideen und Anlaufpunkte aufzeigen könnte, die Helfen die Fragen nach dem Wie, Wo und mit Wem die Welt verändern zu beantworten.

Alternativen, vereinigt euch!

Die FluxStelle will ein kleiner Stein in einem großen Getriebe und ein kleines Rädchen in einem großen Projekt sein. Ein Projekt das für uns darin besteht, mit einem theoretisch gut begründeten und praktisch gelebten Optimismus einen Weg in eine lebenswertere Zukunft zu suchen. Tausende Probleme liegen vor uns. Doch wir sind Milliarden Menschen deren wahres Potential in ihrer Vielfältigkeit und in ihrer daraus erwachsenden Kreativität liegt, Potential das sich nur entfalten wird, wenn wir anfangen kreativ, mutig und bestimmt miteinander anstatt nebeneinander zu leben. Eine neue Welt wird sich nur aus vielen Ideen, aus vielen Alternativen und einer bisher für unmöglich gehaltenen Vielfältigkeit erheben.

Viele großartige Ansätze zur Erschaffung einer lebenswerteren Welt existieren bereits und fließen, wie unterirdische Flüsse, quer zu allen Klassenunterschieden, Gehaltsgefällen, Geschlechtern und Herkunftsorten unter dem offensichtlichen Antlitz dieser Welt. Die FluxStelle will ein Knoten sein, an dem diese Flüsse des Widerstandes an die Oberfläche strömen, und sie will eine Plattform sein, von der aus man einen flüchtigen Blick auf das sonst verborgene erhaschen können soll.

Objektivität? Am Arsch objektiv!

Die FluxStelle will sich dabei ganz gezielt gegen eine vermeintlich objektive Berichterstattung stellen. Eine solche kann es nicht geben und hat es noch nie gegeben. Die subjektiven Wünsche und Meinungen von Autoren ziehen sich immer durch einen jeden Text. Von der Auswahl des Themas, über die Auswahl der Quellen bis hin zu den benutzten Wörtern wird in jedem Text immer auch eine Meinung transportiert und das soll hier von Anfang an klar sein. Wenn in der FluxStelle Tatsachenbehauptungen gemacht werden wird deshalb immer probiert eine Quelle anzugeben, um nachvollziehbar zu machen von wo die benutzten Informationen stammen. Im Umkehrschluss bedeutet das, wenn etwas auf dieser Seite nach einer Tatsachenbehauptung aussieht und keine Quelle dazu angegeben ist, ist die Quelle entweder der oder die Autorin selbst oder es handelt sich um eine subjektive Annahme, eine Meinung, Hoffnung oder einfach eine in den Raum geworfene Behauptung.

Im übrigen nimmt einem zuviel political correctness auch den ganzen Spaß am schreiben.

Beteiligen?

Ihr findet das was hier steht interessant? Ihr würdet euch gerne einbringen? Artikel schreiben? recherchieren? Reportagen machen? Interviews führen? Videos schneiden? Rechtschreibung kontrollieren? Diese stümperhaft gemachte Internetseite ins 21. Jahrhundert überführen? Dann seid nicht schüchtern und schreibt eine Nachricht! Je mehr hier mitmachen desto besser wird’s wohl werden…

Rechtschreibfehler

Wer welche findet kann sie entweder behalten oder eine Nachricht schreiben. Wenn Lust und Zeit besteht wird vielleicht etwas korrigiert. Aberr hir verden eientlich niehmals fehla jemacht!

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